Hilfe ich werde Seekrank!

In diesem Artikel gebe ich euch meine Tipps gegen Seekrankheit weiter! Ihr erfahrt, wie ihr Sie vorbeugen könnt und was bei akuter Seekrankheit schnelle Hilfe leistet. So seid Ihr bestens vorbereitet auf eine schaukelige Kreuzfahrt! Jeder der das erste mal auf einem Kreuzfahrtschiff übernachten wird, macht sich Gedanken über den Seegang auf der Reise. Schon seit Monaten freut man sich auf den lang ersehnten Urlaub. Dann ist es endlich soweit, die Auslaufmusik geht los und Ihr stecht in See. Doch warum schaukelt das nun auf einmal so?

10 Tipps gegen Seekrankheit

Der Seegang besteht aus Oberflächenwellen auf dem Meer und wird durch den Wind hervorgerufen. Dabei ist die Stärke des Seegangs abhängig von der Windstärke und  der Zeitdauer des Einwirkens des Weges, den die Wellen durchlaufen können. Er wird in einer eigenen Skala in 10 Stufen von 0 (keine Wellen) bis 9 (Schiffe verschwinden in Wellentälern) eingeteilt. Mit ein paar einfachen Tipps könnt ihr auch mit stürmischer See fertig werden und eure Kreuzfahrt ganz entspannt genießen.

In den letzten Jahren hatten wir auf unseren Kreuzfahrten schon oft einen sehr hohen Seegang. Wir konnten Wellen bei der höchsten Seegangsstärke 10 bestaunen. Hier unsere 10 besten Tipps gegen Seekrankheit.

Ruhiges Fahrtgebiet buchen

Es gibt bestimmte Routen bei denen kann es auf eurer Kreuzfahrt auch mal etwas schaukelt. Eine Kreuzfahrt durchs Nordpolarmeer oder in die Antarktis zählt zum Beispiel dazu. Außerdem ist der Atlantik im Winter für seine Wellen berühmt und berüchtigt. Auf einer Transatlantikroute habe ich dann zusätzlich noch viele Seetage am Stück – das kann schon mal unangenehm werden, wenn man schnell Seekrank wird. Als eher ruhig gilt hingegen die Karibik oder die Ostsee, wobei es natürlich auch hier mal ordentlich stürmen kann. Ich würde mich jedoch nie nie wegen Angst vor Seekrankheit von einer bestimmten Kreuzfahrtroute abhalten lassen.

Richtige Wahl der Kabine und des Kreuzfahrtschiffs

Wer zum ersten Mal auf Kreuzfahrt geht und große Angst hat seekrank zu werden, sollte lieber ein größeres Schiff wählen. Kleine Schiffe schaukeln tatsächlich mehr als die großen Kreuzfahrtschiffe. Auch die Wahl eurer Kabine kann sich auf euer Wohlbefinden auswirken. Ich empfehle euch eine Kabine in der Mitte des Schiffes zu wählen, am besten auf den unteren Decks. Hier spürt man die Schiffsbewegungen weniger als auf den Decks weiter oben sowie im vorderen und hinteren Bereich des Schiffes. 

Wer große Angst vor Seekrankheit hat, der wird auch krank!

Wer immerzu Angst hat, ihm könnte auf Kreuzfahrt schlecht werden, der lenkt seine Aufmerksamkeit auf genau dieses Gefühl. Je mehr man sich während der Kreuzfahrt damit beschäftigt, umso schneller steigert man sich auch in diese Angst hinein. Viel besser ist es mögliche Mittelchen gegen die Seekrankheit im Kopf zu haben, sich ansonsten aber nicht weiter damit zu beschäftigen. Auch bei unruhiger See hilft es, sich einfach ein wenig abzulenken. Genug Möglichkeiten hierfür gibt es auf den Kreuzfahrtschiffen mit Sicherheit! Wir wäre es mit dem Ausfüllen deines persönlichen Kreuzfahrt Logbuches. Eine schöne Ablenkung, trotz hohem Seegang. Hier gehts zu deinem Kreuzfahrt Logbuch!

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Das richtige Essen hilft bei Seekrankheit!

Wer schon beim Gedanken an eine stürmische See ein flaues Gefühl im Magen bekommt, für den hört es sich im ersten Moment sicher falsch an. Essen, wenn mir ohnehin schon schlecht ist? Ja! Denn der Magen sollte immer etwas zum arbeiten haben, sonst fühlt er sich noch unwohler. Allerdings ist es natürlich nicht ratsam, fettige oder scharfe und exotische Mahlzeiten zu essen. Empfehlenswert sind mehrere kleine Portionen über den Tag verteilt. Wählt leichte Speisen von denen ihr wisst, dass ihr sie gut vertragt.  Auf histaminhaltige Produkte wie Rotwein, Salami und Thunfisch besser verzichten. Manche Kreuzfahrer schwören darauf, Vitamin C zu sich zu nehmen, um das Histamin im Körper abzubauen und der Seekrankheit effektiv vorzubeugen. Dafür eignen sich neben Vitamin-C-Tabletten auch Obst- und Gemüsesorten wie zum Beispiel Zitrusfrüchte, schwarze Johannisbeeren oder Paprika, die es fast in jedem Restaurant an Bord gibt.

Ingwer gegen Seekrankheit

Ingwer kann in den unterschiedlichsten Formen gegen Übelkeit auf Reisen helfen. So gibt es beispielsweise Ingwerbonbons, Sirup aus Ingwer oder natürlich auch Ingwertee. Die ätherischen Öle im Ingwer beruhigen den Magen und lindern somit die Übelkeit auf See.

Kaugummi gegen Seekrankheit

Es gibt eine Vielzahl Tabletten, welche versprechen bei Reisekrankheit und Seekrankheit zu helfen. Nicht jedes Mittel passt für einen selbst, weshalb es immer wichtig ist, sich ausführlich vom Arzt oder Apotheker des Vertrauens beraten zu lassen. Wir benutzen wirklich gerne den Kaugummi von Superpep. Unterwegs im Auto, im Flugzeug oder auf dem Schiff sind Reisekaugummis besonders praktisch. Einfach ab in den Mund und kräftig kauen. Vorsorglich und auch erst im Bedarfsfall beim ersten Auftreten der typischen Symptome der Reiseübelkeit anzuwenden.

Frische Luft schnappen

Dieser Tipp ist eigentlich ziemlich selbsterklärend: Ihr merkt, dass euch die Schiffsbewegungen ein bisschen zusetzen? Dann geht am besten einmal hoch an Deck und atmet ein paar Mal tief durch. Besonders wenn es draußen kühl und windig ist, kann diese Abkühlung bereits wahre Wunder wirken.

Homöopathische Präparate

Es müssen nicht immer gleich starke Tabletten bei Seekrankheit sein. Es gibt eine Reihe von Wirkstoffen, über die ihr euch am besten von eurem Arzt oder Heilpraktiker/Homöopathen beraten lasst. Globuli, also diese kleinen weißen Kügelchen, eignen sich gut zur Einnahme zwischendurch.

Seabands – Armbänder gegen Seekrankheit

Seabamds sind circa drei Zentimeter breite Armbänder aus Stoff mit einem kleinen Knopf in der Mitte. Sie sollen per Akupressur Reiseübelkeit lindern. Sie werden an beiden Handgelenken getragen und sind in vielen verschiedenen Farben erhältlich. Auch extra Ausführungen für Kinder und Schwangere gibt es zu kaufen. Wer auf Nummer sicher gehen will, kann die Bänder bereits vor Reiseantritt  bestellen. Den an Bord des Kreuzfahrtschiffes  sind die Bänder meiste etwas teurer.

Schlaf gegen Seekrankheit

„Schlaf ist die beste Medizin“. Auch wenn dieser Spruch abgedroschen klingt, so hilft er doch tatsächlich gegen Unwohlsein. Das heißt nicht das Ihr eure Kreuzfahrt verschlafen sollt! Dennoch kann es bei akuter Seekrankheit helfen, sich einfach mal für ein paar Stunden hinzulegen und sich auszuruhen.

 

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